Souverän auftreten: Der #1 Karriere-Erfolgsfaktor

Public Speaking - Logophobie - Glossophobie - SprechangstFalls Sie zu jenen Menschen gehören, die schon bei dem Gedanken, vor einem Publikum reden zu müssen Schmetterlinge im Bauch haben, weil sie vielleicht Angst haben sich zu blamieren, etwas Dummes zu sagen, kritisiert oder der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden oder nicht intelligent zu wirken …

Sie sind damit nicht allein! 75% aller Menschen sind von der Angst, öffentlich zu reden betroffen. Manche nur leicht, sie empfinden einfach eine leichte Nervosität vor einer Präsentation. Andere bringen keinen Ton heraus und sind total blockiert.

Die Sprechangst wirkt sich auf die Ausbildung und die Karriere nachteilig aus und kann auch die Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigen.

Das Spektrum der Logophobie / Glossophobie / Sprechangst

Ein bisschen Nervosität vor einer Präsentation ist völlig normal. Bei manchen Menschen kann die Redeangst aber sehr stark werden. So stark, dass sie z.B. die Ausübung ihrer Arbeit beeinträchtigt. Oder dass sie sich auf soziale Lebensbereiche auswirkt. Nur etwa zehn Prozent aller Menschen reden öffentlich frei und ohne jede Angst.

Diese spezifische Phobie wird als „Logophobie“ bezeichnet. Advisory21 bezeichnet die Redeangst als die weltweit am weitesten verbreitete Phobie. Sie rangiert noch vor der Angst zu sterben, der Angst vor Spinnen, der Angst vor Dunkelheit und der Höhenangst.

Woher kommt die Sprechangst?

Warum haben so viele von uns Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit? Dazu gibt es eine Reihe von Theorien. Die Erfahrung zeigt aber, dass meist mehrere Faktoren dazu beitragen. Je eher man sich professionelle Hilfe holt, desto einfacher lässt sich die Sprechangst überwinden.

Statistische Einblicke

Im Folgenden ein paar Statistiken über die Angst vor öffentlichen Auftritten.

  • Die Logophobie ist die am weitesten verbreitete Phobie und für rund 75% der Menschen ein Problem.
  • Ein Grossteil der Redeblockaden lassen sich auf ungenügende Vorbereitung und fehlendes Wissen über geeignete Bewältigungsstrategien zurückführen.
  • Nur etwa 8% der Betroffenen nehmen professionelle Hilfe in Anspruch.
  • Verschreibungspflichtige Medikamente können die Angst zwar kurzfristig dämpfen, helfen aber nicht nachhaltig. Es besteht das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen und Abhängigkeit.
  • Das Selbstvertrauen nimmt mit dem Alter eher zu und hilft bei der Angst vor öffentlichen Auftritten.

 

Symptome

EkgErhöhte Herzfrequenz – Wenn man sich einer vermeintlichen oder tatsächlichen Bedrohung gegenübersieht, wie z. B. bei einem öffentlichen Vortrag, kann dies zu einem sprunghaften Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz führen.

Symptom Trockener Mund

 

Trockener Mund – Menschen mit einer Glossophobie haben oft mit einem klebrigen und trockenen Mund zu kämpfen. Dies ist auf die geringe Produktion der Speicheldrüsen zurückzuführen. Es kann hilfreich sein, vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit Wasser zu trinken und auf Koffein und Alkohol zu verzichten.

Stimme

Quietschende Stimme – Wenn Adrenalin und Cortisol ansteigen und durch den ganzen Körper fließen, bleibt auch die Stimme von den Auswirkungen nicht verschont. Wenn wir uns gestresst fühlen, werden die Muskeln um den Kehlkopf herum angespannt, was zu einer quietschenden Stimme führt.

Zitternde Hände

 

Zittern – Wenn jemand ängstlich ist, wie bspw. vor einem öffentlichen Auftritt, kann der Körper als Reaktion darauf zu zittern beginnen. Die Muskeln können sich schwach anfühlen, und es kann zu Schwindelgefühlen kommen, bei denen man denkt, man würde ohnmächtig werden.

Schwitzender Mann

Starkes Schwitzen – Unser Schweiß schützt den Körper vor Überhitzung, wenn die Körpertemperatur steigt. In Stresssituationen, wenn wir besorgt oder ängstlich sind, schwitzen wir auch mehr, um uns abzukühlen. Die Stirn glänzt, die Handflächen schwitzen und der Rücken ist schweißnass.

 

 

Spürbare Benachteiligung

Laut einer Studie der Columbia University wirkt sich die Sprechangst negativ auf soziale und berufliche Bereiche des Lebens aus. wenn sie nicht richtig behandelt wird. Die Daten zeigen, dass sich Logophobie zu 15% negativ auf die Beförderung am Arbeitsplatz, zu 10% auf das Gehalt und zu 15% auf den Hochschulabschluss auswirkt.

Verschaffen sich Betroffene also einen möglicherweise entscheidenden Vorteil, wenn sie sich bei ihrer Glossophobie professionelle Hilfe holen?

Birgt der ISA*-Prozess die Antwort?

Die gute Nachricht ist, dass die Angst vor öffentlichem Reden erfolgreich überwunden werden kann. Der ISA-Prozess (*für “IMMER SOUVERÄN AUFTRETEN”) bezeichnet einen fundierten und systematischen Prozess, mit dem dieses Ziel innert acht bis zwölf Wochen zuverlässig erreicht werden kann. Das Modul ruht auf drei Säulen:

A) Schaffung der Voraussetzungen / Fundament

B) Schlüssel-Bedingung

C) Content und Umsetzung

Beim ISA-Prozess werden diese drei Säulen stabil aufgebaut und mit einander verbunden. Das Ziel, immer souverän aufzutreten und zuverlässig einen guten Eindruck zu hinterlassen, kann so sicher etabliert werden. 

Das Modul kann entweder in kleinen Gruppen von acht bis zehn Teilnehmern, oder aber im Eins-zu-Eins-Setting wahrgenommen werden. Das Vorgehen verbindet etablierte, hoch effiziente Werzeuge aus dem Feld der therapeutischen Hypnose, Elemente der Stimmbildung, Beobachtungsaufgaben, Training und Transfer mit dem Ziel einer deutlich spürbaren und nachhaltigen Verbesserung. 

Der ISA-Prozess ist eine bedarforientiertes, massgeschneidertes und zielorientiertes Angebot, bei welchem die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Es erfordert während acht bis zwölf Wochen einen wöchentlichen Einsatz von rund zwei Stunden.

Bei einem unverbindlichen Vorgespräch (ca. 30 Minuten, telefonisch oder z.B. via Zoom) können Sie sich vergewissern, ob dieses Angebot für Sie passt. Nehmen Sie hierfür Kontakt auf.
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KAMBER, MATTHIAS

Dipl. Hypnosetherapeut HS NGH SBVH, Hypnosetrainer, Sachbuchautor, M.A.