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Hypnose für Lehrerinnen und Lehrer

»Wie bitte …für Lehrerinnen und Lehrer?«

Ja, sehr wohl, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Denn zum Einen ist der Lehrerberuf stark exponiert und zugleich am kaum geschützt. Und ausserdem sind Lehrer auch selbst als Hypnotiseure tätig – jedoch meist ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist wichtig zu wissen, denn es ist entscheidend.

Mindestens zwei gute Gründe also für dieses einzigartige und längst notwendige Projekt. Von einem weiteren Vorteil erfahren Sie ganz am Ende dieses Beitrags. Aber alles der Reihe nach.

Als Lehrkraft verstehen Sie sicher den Ersten der beiden genannten Gründe. Doch der Zweite ist auch nicht ohne.

Kennen Sie das Gefühl, wenn gewisse Schüler unentwegt an Ihren Kräften zehren? Sind Sie abends regelmässig erschöpft oder gar frustriert? Kommen Sie öfters mal an die Grenzen Ihrer Geduld, und Ihre Nerven liegen blank? Retten Sie sich mehr oder weniger von Wochenende zu Wochenende und von Ferien zu Ferien? Haben Sie sich auch schon gefragt, wo Ihr einstmaliges Feuer, Ihre Motivation für den Lehrerberuf abgeblieben ist? Zogen Sie vielleicht sogar schon mal einen Berufswechsel in Betracht?

Damit sind Sie nicht allein, und es gibt triftige Gründe, wie es soweit kommen konnte. Doch das Gute an der Sache ist: Es muss nicht so bleiben, und Sie haben mehr in der Hand, als Sie jetzt vielleicht ahnen. Lassen Sie uns also genauer hinschauen, damit Sie das jetzt ändern können.

HINWEIS: Das ist ein etwas längerer Beitrag über ein sehr spannendes Angebot.

Allein Gelassene brennen schneller aus

Der Lehrerberuf mag vieles sein, aber definitiv ist es kein Beruf wie jeder andere. Zum Einen sind die Verantwortung und Anforderungen, mit denen Lehrerinnen und Lehrer täglich konfrontiert sind, wirklich enorm. Lehrer sind ständig exponiert und der Kritik ausgesetzt. Gleichzeitig bleiben sie im Alltag, besonders wenn’s mal kritisch wird, meist auf sich alleine gestellt. Da ist wenig Support oder Rückhalt.

Nicht selten übersteigen auch die alltäglichen Pflichten die persönlichen Kräfte, während der Sinn und Zweck von so mancher Pflicht schleierhaft bleibt.

Was heisst “zufrieden”?

Im Durchschnitt kommen die Schweizer Lehrerinnen und Lehrer gerade mal so zurecht mit ihrem Beruf. Sie bewerteten ihre Zufriedenheit im Jahr 2014 mit durchschnittlich 4,3 auf einer Skala von 1 – 6. Die Parallele zum Schweizerischen Notensystem ist kein Zufall. Hier geht’s zur Studie des Dachverbandes der Lehrerinnen und Lehrer LCH.

Besonders bemerkenswert: Die oberen Etagen der Bildungsadministration scheinen aus diesem Ergebnis keinen Handlungsbedarf abzuleiten. Genauso wenig wie die Mehrzahl der nach neuem Muster aufgestellten Schulleitungen. Was bedeutet das für die Befragten? Dass von “oben” keine Kurskorrektur zu erwarten ist.

Wenn sich der Bezug der Verantwortlichen zur Schulstube mehr oder weniger auf die Erlebnisse während der eigene Schülerzeit beschränkt, mit wie viel Verständnis und Support kann eine Lehrperson da rechnen?

Für viele Pädagogen sind diese Umstände wirklich frustrierend. Diese Aussichtslosigkeit wirkt sich auf die berufliche Tätigkeit nicht unbedingt förderlich aus.

Ernüchternde Fakten zur Lehrergesundheit

Der emeritierte Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt veröffentlichte im Jahr 2006 seine letzte, gross angelegte Studie (N = 28’000) zu den gesundheitlichen Risiken im Lehrerberuf: Die Potsdamer Lehrerstudie.

Darin stellte er fest, dass rund 2/3 aller berufstätigen Lehrpersonen gesundheitlich akut gefährdet waren. Dieses Ergebnis liegt inzwischen mehr als einem Jahrzehnt zurück. Hat sich die Situation inzwischen entspannt? Das Gegenteil ist der Fall, sie hat sich weiter verschärft.

Natürlich lassen sich die Verhältnisse in Deutschland und der Schweiz nicht einfach so 1:1 vergleichen. Wenn die Schule hierzulande wieder einmal Schlagzeilen macht, dann lesen wir von Burnout und Lehrermangel, von den Quereinsteigern und der Kritik der Lehrerschaft an den “Schnellbleichen”. Und wir lesen über die Herausforderung der Integration und Inklusion, sowie von den Reformen der Reformen und vom Widerstand dagegen, usw.

Natürlich gibt es auch die individuelle Zufriedenheit im und mit dem Lehrerberuf (also nicht die ‛statistische’). Diese hängt sehr von den konkreten Rahmenbedingungen vor Ort ab. Aber was bedeutet das?
Vermutlich ist es letztlich die “menschliche Komponente”, die über Wohlbefinden oder Unwohlsein im schulischen Alltag entscheidet. Das ist wichtig.

Dann liegt also doch alles an den Lehrerinnen und Lehrern?

Wenn es denn so simpel wäre. Natürlich nicht. Hierzu ein Beispiel: Vor ein paar Jahren sorgte in Deutschland eine Lehrerin für Schlagzeilen – und Empörung. Diese Lehrerin wurde strafversetzt, weil sie alles richtig gemacht hatte – zumindest pädagogisch gesehen. Es ist Frau Czerny hoch anzurechnen, dass wir heute nicht nur das Dilemma kennen, in dem fast jede Lehrperson steckt. Wir lesen in ihrem Buch auch viel über die Ideen, die dem Bildungssystem zugrunde liegen. Ideen notabene, die nicht in einem öffentlichen Diskurs entwickelt wurden und einem gesellschaftlichem Konsens entsprechen. Ideen, die auch nicht die Essenz der UN-Menschenrechts-Charta widerspiegeln.

Das Besondere an der Schule

In mancher Hinsicht herrschen in der Schule noch immer die selben Bedingungen wie vor 100 oder mehr Jahren. So können sich bspw. bis heute weder Schüler noch Lehrer aussuchen, bei wem sie lernen, oder wen sie unterrichten wollen. Warum eigentlich? Eine Frage, die wir alle implizit immer wieder beantworten, wenn es um unsere eigene Ausbildung geht.

In Sachen Lehrplan hat sich dagegen einiges bewegt. Im Verlauf der vergangenen rund 20 Jahren  konnten die Lehrer sukzessive weniger mitentscheiden, was wann Thema sein soll. Ebenso bei den Lehrmitteln (Stichwort “Mille Feuille”). Stellt sich da nicht die Frage, wozu Lehrer so lange ausgebildet werden müssen, wenn man ihnen am Ende doch nicht zutraut, ihre Aufgabe der Qualifikation zu erfüllen?

So gesehen entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn Lehrer heute unter pädagogisch ungünstigen Bedingungen pädagogisch tadellos funktionieren sollten. Das ist natürlich etwas pointiert formuliert.

Wenn also weder Lehrer noch Schüler frei entscheiden können, dann haben wir zum Vornherein ein beidseitig belastetes Verhältnis. Das lassen sich Schüler und Lehrer nicht selten gegenseitig spüren. Dabei sitzen sie doch beide im selben Boot.

Dieses Kräftemessen zwischen ihnen ist nicht zielführend, sondern ein sinnloser, zermürbender und Energie verschleißender Kampf, der keine Gewinner hervor bringt. Wertvolle Zeit und Gelegenheiten werden dabei verpasst.

Lehrkraft oder Leerkraft?

Erzieher oder Förderer und Begleiter?

Wenn wir die gegenwärtigen Belastungen der Lehrer angemessen verstehen wollen, kommen wir nicht umhin einen Blick auf ihre Ausbildung zu werfen. Was für ein Rollen- und Selbstverständnis wird da eigentlich vermittelt? Und wie gross ist dabei der Bezug zur Realität? Diese Frage ist legitim: Denn wenn in der Lehrerbildung alles richtig laufen würde, wäre die Schule zweifellos für alle Beteiligten eine angenehme Sache.

Dass es nicht so ist, legt die Vermutung nahe, dass zur Zeit wohl ein paar grundlegende Dinge noch nicht berücksichtigt werden. Was natürlich Raum für Weiterentwicklung bietet. Zumindest wenn wir die gegenwärtige Lage als Chance betrachten wollen.

Ich bin in einem Lehrerhaushalt aufgewachsen. Mein Vater war viele Jahre Rektor einer Kreisschule für fünf Gemeinden. Während meiner Kindheit und frühen Jugend bestand unsere Verwandt- und Bekanntschaft zu gefühlten 80% aus Lehrerinnen und Lehrern. Das waren für damals aber vor allem eines: Ganz normale Menschen. Einfach Kollegen meiner Eltern. 
Später habe ich selbst während rund 15 Jahren im Schuldienst gearbeitet. Man könnte also meinen, ich kenne dieses Biotop. Doch erst als Hypnosetherapeut begann ich allmählich zu verstehen, dass Lehrer eigentlich vollkommen anders wirken, als wir das heute allgemein annehmen und glauben.

Diese Erkenntnis, die ich in meinem Buch klar nachvollziehbar und differenziert darlege, bringt zwar etwas Ernüchterung mit sich, birgt aber gleiczeitig auch einen wichtigen Schlüssel zur Auflösung des Dilemmas. Um diesen Beitrag aber nicht allzu sehr in die Länge zu ziehen, empfehle ich an dieser Stelle gerne diese wertvolle Lektüre.

Einige grundlegende Informationen dazu finden Sie kostenlos und frei auch hier: PosiTeach.com

Missverständnisse bereinigen, Auswege aufzeigen.

Während ihrer Ausbildung werden Lehrerinnen und Lehrer im Glauben gestärkt, sie müssten ihren Schülern etwas beibringen. Dieses Missverständnis lässt die Schule sehr ineffizient werden. Sowohl Lehrer wie Schüler verschleißen dabei unnötigerweise ihre Kräfte. Darunter leiden ihre Motivation, Erfolgsaussichten und Zufriedenheit.

Die Folgen sind Burnout, Resignation, Frustration, Erschöpfung, etc. Und zwar auf beiden Seiten.

Eine Lehrkraft dagegen, die ihre tatsächliche Rolle und Aufgabe richtig verstanden hat, erkennt ihre Chancen und kann ihre Möglichkeiten besser einschätzen. Wenn sie das Potential geschickt zu nutzen versteht, wendet sie das Blatt, sowohl für sich wie für ihre Schüler. Und dann ist Schluss mit Frust, Burnout und Erschöpfung.

Prägung des Selbstkonzeptes

Es ist in entscheidendem Maß das Selbstkonzept, welches darüber entscheidet, ob jemand an seine Fähigkeiten glaubt und seine mentalen und kognitiven Ressourcen freisetzen kann oder nicht. Lehrerinnen und Lehrer zählen zu den wichtigsten Vermittlern des Selbstkonzepts ihrer Schüler.

Diese stehen aufgrund ihrer Entwicklung und auch wegen ihrer Rolle im System auf der  Empfängerseite. Sie können sich zwar gegen diese Rollenverteilung auflehnen, aber den Kampf können sie nicht gewinnen.

Wir alle sind ehemalige Schüler und können uns daran erinnern, wie es damals war. Doch die meisten von uns weichen diesen Erinnerungen spontan aus. Warum aber aber sollten wir so etwas tun? Etwa weil es zu viele schöne Erinnerungen sind? Eher das Gegenteil ist der Fall.

Während der Hypnosetherapie lässt sich oft beobachten, wie die Menschen an die Ursachen ihrer Probleme heran kommen. Wenn sie dann erkennen, wo die Programme des Scheiterns, ihre Überzeugung des Nicht-Genügens oder ihre Erwartung des Versagens ihren Anfang genommen haben, können sie diese Ursachen auflösen. Nicht selten finden sie diesen Anfang in der Schulzeit, z.B. in einer häufig gehörten Bemerkung eines Lehrers oder in dessen Verhalten.

Solche Erfahrungen sitzen tief, sie prägen Lebenswege. Denn im Schüler lebt diese Erinnerung bis ins Erwachsenenalter fort. Auf diese Weise kann es leicht vorkommen, dass ein Mensch zeitlebens der hilflose oder unsichere Junge bleibt, der er einst als Schüler war. Nicht weil er das möchte, sondern weil er noch immer davon überzeugt ist und es glaubt.

“Hypnose”

Damit kommen wir auf die Basics der Hypnose zu sprechen: Begriffe wie “Autorität” und “Hypnotisand” oder “Empfänger” sind hier von Bedeutung. Aber auch “hypnotische Befehle”, “Suggestionen”,  sowie die “Programmierung des Unterbewusstseins” spielen eine Rolle.

All diese Dinge laufen im schulischen Kontext ganz natürlich und wie nebenbei ab. Leider ist sich noch kaum ein Lehrer dieser Tatsache bewusst. Doch wenn diese Dinge nicht bewusst stattfinden, wenn das Setting also nicht bewusst und zielführend ausgestaltet wird, dann wird das ganz schnell zu einer Manipulation. Unbewusste Manipulation, notabene, aber dennoch Manipulation.

Schule im Wandel

Einst war es die Aufgabe der Lehrer, ihre Schüler nach deren Begabung zu separieren. Damit erfüllten sie einen wichtigen Auftrag. Sie sicherten den Nachschub für die Wirtschaft. Als Nebeneffekt reproduzierten sie damit auch gleich die Struktur der Gesellschaft. Soweit nichts Neues.

Diese tradierte Praxis zählt nun aber auch heute noch zu den Aufgaben einer Lehrkraft. Doch heute ist sie vollkommen überholt und gesellschaftlich dysfunktional. Denn die Heranwachsenden von heute sehen sich mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert als noch vor 100 Jahren. Und diese neuen Herausforderungen verlangen nach neuen Qualifikationen.

Dabei kommt unser in die Jahre gekommenes Schulsystem natürlich an seine Grenzen. Mit seinen rigiden Strukturen führt es die Menschen darin an ihr Limit. Und dann stellt sich irgendwann jedem Lehrer die neue Gretchenfrage: Wie lange willst Du das noch aushalten, Mensch?

Hypnose richtig verstehen

Ausweg oder neue Perspektive?

Ein kritischer Blick lässt rasch verstehen: Lehrerinnen und Lehrer sind oft noch viel stärker hypnotisiert als ihre Schüler. Sie gingen ja auch viel länger zur Schule. Sie vertrauten und glaubten ihren Autoritäten und gehorchen ihnen. Das tun sie meist so lange, bis sie entweder zusammen brechen oder ein Aha-Erlebnis haben.

Persönlich ziehe ich das Aha-Erlebnis vor, aber natürlich hat jeder Mensch seine eigenen Präferenzen und zudem die Freiheit der Wahl.

Folgende Fakten lassen sich also zusammenfassen:

  • Lehrer sind Autoritäten. Ob sie das wissen, sein wollen oder nicht.
  • Schüler sind die Empfänger.
  • Jede Lehrperson hat Spielraum um die pädagogische Beziehung förderlich zu gestalten.

Damit sie das tun kann, müssen ein paar Dinge erfüllt sein:

  1. Die Lehrperson weiss, auf welche Weise sie auf ihre Schüler einwirkt.
  2. Sie weiss auch, dass die Art, wie sie wirkt, umgehend auf sie selbst zurück wirkt.
  3. Aus diesem Grund wird sie das pädagogische Setting so gestalten, dass diese Rückwirkung positiv ausfällt. Damit hebt sie gleichzeitig die Effizienz ihres Unterrichts auf eine neue Stufe.

Wie die Hypnosetherapie Lehrerinnen und Lehrern helfen kann

Der entscheidende Faktor hier ist der Mut. Lehrer brauchen Mut, sich selbst zu ermächtigen. Eine Lehrperson kann ihre erlernte Ausrichtung nicht einfach so *Schnipp* über Bord werfen und sich neu kalibrieren. Dafür muss sie erst einen triftigen Grund und einen konkreten Anhaltspunkt haben.

Einige Ursachen für die Resignation, Frustration oder Erschöpfung liegen bei Faktoren, auf welche die Lehrerinnen und Lehrer keinen direkten Einfluss haben. Andere Ursachen dafür finden sich in der “Intensiv-Hypnose”, die  sie während ihrer langen Ausbildung durchlaufen haben. Wieder andere Ursachen finden sich in der individuellen Geschichte jedes Einzelnen.

Manche Ursachen lassen sich mit analytischem Verstand und Vernunft auflösen. Andere wiederum mit aktualisiertem Wissen. Beides sind erprobte Wege der De-Hypnose.

Die tiefer liegenden, individuellen Ursachen lassen sich mit Hilfe der therapeutischen Hypnose auflösen. Diese Ursachen werden jedoch nicht vom Therapeuten aufgelöst, sondern vom Individuum selbst, und zwar ganz bewusst und freiwillig. Dadurch entsteht eine neue Stufe der Erkenntnis und der Freiheit.

Wenn Sie sich mit Hilfe der klinischen Hypnose aus Ihren Blockaden befreien möchten, nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf. Dank meiner akademischen Qualifikation können Sie diese Arbeit vollumfänglich als persönliche Weiterbildung geltend machen.

Den ganzen Handlungsspielraum erkunden

Im Zuge meiner Beobachtungen und Nachforschungen habe ich viele Zusammenhänge erkannt. Wie bereits angesprochen sind diese in meinem Buch »PosiTeach – Die Vision des Gelingens. Unterricht mit Leichtigkeit« einfach, knapp und klar auf den Punkt gebracht.

Diese Informationen ermöglichen es jedem Lehrer und jeder Lehrerin, sich die Freiheiten und den Respekt zurück zu erobern, die sie brauchen, um gute Arbeit leisten zu können. Nicht so wie damals, sondern auf einer neuen Stufe. Auf einer Stufe, die den gegenwärtigen Herausforderungen gerecht wird. Und da ist noch so viel mehr, das es für Lehrer und Lehrerinnen zu entdecken gibt. Die Pädagogik steckt ja noch in ihren Kinderschuhen.

De-Hypnose und PosiTeach

So lässt sich zusammenfassen, dass Lehrerinnen und Lehrer heute dringend ein neues Selbstverständnis erwerben müssen. Denn ihre wichtigste Aufgabe ist eine ganz andere als die, die ihnen während der Ausbildung aufgetragen wurde. Weil Lehrer selbst auch Langzeit-Schüler sind, sitzen sie in einer Art Vergangenheits-Schlaufe fest:

Ausgebildet wurden und werden sie von Autoritäten, welche ihrerseits die Pädagogik der Alten lehrten. Oder die diese auf der Basis ihres tradierten Weltbilds interpretierten. Das bringt mit sich, dass manche Fragen nicht gestellt werden, weil sie schon gar nicht als Fragen erkannt werden. Das führt dazu, dass angehende Pädagogen mit tradierten und teilweise überholtem Konzepten imprägniert werden. Und mit unvollständigem und teilweise sogar falschem Wissen informiert.

Innerhalb der klinischen Hypnose nennen wir solche Konzepte »Glaubenssätze«, »Programme«, aber auch »Blockaden«. Sie sind Teil der Ursache der gegenwärtigen Krise der Schule.

Da es sich bei solchen Programmen aber nicht um “letzte Wahrheiten” handelt, lassen sie sich korrigieren und verändern. Oder beenden und durch bessere Alternativen ersetzen.

PosiTeach ist eine grosszügige und offene Einladung, sein Wissen auf den neusten Stand zu bringen. Dadurch werden das Selbstverständnis und die Arbeitsweise der Lehrerinnen und Lehrer gründlich transformiert. Sie können damit über die Krise hinaus wachsen, und ihre Schüler mit ihnen.

Gerne lege ich Ihnen noch einmal die Lektüre von »PosiTeach – Die Vision des Gelingens. Unterricht mit Leichtigkeit« ans Herz. Das eignet sich übrigens auch hervorragend als Geschenk. Ob zum Geburtstag, zum Namenstag, zu hundert Jahren Freitag, zu Weihnachten, Ostern oder zum Dienst-Jubiläum, einen passenden Anlass gibt’s immer.

Und jetzt noch der versprochene Hinweis auf einen weiteren VorteilLehrpersonen können aufgrund meiner akademischen Qualifikation ein Coaching oder eine Supervision voll an ihr Weiterbildungskontingent anrechnen lassen.

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KAMBER, MATTHIAS

Dipl. Hypnosetherapeut HS NGH SBVH, Hypnosetrainer, Sachbuchautor, M.A.