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Häufige Fragen - kurze Antworten

Dieser Bereich widmet sich den häufigsten Fragen rund um das Thema “Hypnose”. Bitte beachten Sie: Auch wenn ich diese Antworten nach bestem Wissen zusammengestellt habe, es handelt sich dabei lediglich um kurz und bündig gehaltene Antworten, die der allgemeinen Information dienen. Irrtum und redaktionelle Fehler vorbehalten.

Kurz gesagt:
Entweder meinen wir damit eine Methodengruppe oder einen besonderen Zustand sehr tiefer Entspannung bei gleichzeitig höchster Konzentration. Die volle Aufmerksamkeit ist dabei ganz auf ein einziges Thema gerichtet.

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Vereinfacht gesagt:
Dank dem Zustand der Trance.

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Im Jahr 2006 wurde die Hypnose in Deutschland vom “wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie” als wissenschaftliches Verfahren anerkannt.

Der Zustand der Hypnose oder “Trance” ist uns allen bestens vertraut. Wir alle kennen dieses besondere Gefühl kurz vor dem Einschlafen, oder auch wenn wir ein spannendes Buch lesen oder einen Film schauen. Dieses eigenartige Gefühl, wenn sich die Wahrnehmung des Körpers von aussen allmählich nach innen verlagert.

Eine Besonderheit der hypnotischen Trance ist, dass man darin unabhängig von der Qualität der Gefühle tief entspannt sein kann. Körperliche Empfindungen (wie bspw. Schmerz) lassen sich in der Hypnose vollkommen ausblenden.

Nach der Hypnose fühlt man sich in der Regel fit und ausgeruht, da eine Trancesitzung von 45 Minuten bis zu zwei Stunden Schlaf ersetzen kann.

Der Arzt und Forscher James Braid (1795 – 1860) glaubte anfangs, dass das, wir heute als „Hypnose“ bezeichnen, eine Art künstlicher Schlaf sei. Darum bezeichnete er das Phänomen als Begriff Hypnose. Damit bezog er sich auf den griechischen Gott des Schlafes „Hypnos“.

Erst viel später erkannte Braid seinen Irrtum und fand den Begriff „Hypnose“ daraufhin unpassend. Er wollte ihn darum durch eine treffendere Bezeichnung ersetzen. Sein Vorschlag „Mono-Ideismus“ bezeichnete die Konzentration auf einen einzigen Gedanken, eine einzige Idee. Doch es war zu spät. Die Allgemeinheit war für diesen Zungenbrecher nicht zu gewinnen. Die Bezeichnung hatte sich bereits durchgesetzt. So wurde das Phänomen weiterhin als „Hypnose“ bezeichnet, und das Missverständnis bezüglich Schlaf blieb bestehen.

Heute wissen wir, dass die Hypnose und der Schlafzustand zwei sehr verschiedene Dinge sind. Messungen von Gehirnströmen haben gezeigt, dass im Gehirn während der Hypnose ähnliche Vorgänge beobachtet werden können wie im Wachzustand. Ein erwachsener Klient in Hypnose kann eine therapeutisch induzierte, hypnotische Trance jederzeit willentlich unterbrechen.

Nein, das kann nicht geschehen, und zwar aus mehreren Gründen: Erstens ist die Hypnose nicht mit Schlaf zu verwechseln. Das haben Untersuchungen mit dem Elektro-Enzephalogramm (EEG) gezeigt. Unter Hypnosetherapeuten sprechen wir auch nicht von „aufwachen“, sondern beispielsweise von „zurück“, respektive „hoch kommen“ oder „auftauchen“. Im Englischen wird es als „emergence“ bezeichnet. Das steht für „auftauchen“, „zum Vorschein kommen“ oder „entstehen“.

Ein Hypnotisand taucht immer wieder aus der Hypnose auf. Es sei denn, der Zufall wollte es, dass ihn während der Trance das Zeitliche segnet. Dieses Schicksal kann einen allerdings auch im Schlaf ereilen. Oder in der Sauna.

Aber Spass beiseite: Es kann geschehen, dass jemand, der sehr müde ist, wenn er in die Trance eintaucht, sehr schnell in eine Tiefschlafphase gleitet. Aus einer solchen wird er dann aber auch ganz von alleine wieder aufwachen, wie sonst auch jeden Morgen. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht zu wissen, dass das Gehör auch während des Schlafes arbeitet. Die Verarbeitung von Schall und Sprache findet im Gehirn also auch dann statt.

In der Praxis lassen wir die Klienten in der Regel nicht ausschlafen. Wenn wir feststellen, dass ein Klient in Schlaf gleitet, erheben wir die Stimme ein wenig oder vertiefen die Trance noch ein wenig. So stellen wir den Rapport wieder her, und dadurch wachen auch schlafende Klienten wieder auf.

Wenn die therapeutische Hypnose von einem gut ausgebildeten und seriöse arbeitenden Therapeuten durchgeführt wird, ist sie vollkommen ungefährlich. In unerfahrenen und unwissenden „Händen“ kann ein solches Werkzeug unerwünschte Wirkungen haben. Diese lassen sich von erfahrenen Therapeuten in der Regel recht gut korrigieren.

Es gibt gewisse Krankheitsbilder, bei denen ein erfahrener Hypnosetherapeut von einer Hypnose absehen wird. Dazu zählen unter anderem schwere Depressionen mit Suizidversuch oder Suizidgedanken, sowie Psychosen, Schizophrenie und Epilepsie.

Es gibt tatsächlich Menschen, die sich leichter entspannen können und dadurch rascher als andere in eine tiefe Trance gleiten. Das heisst aber nicht, dass nur sie hypnotisierbar wären. Wir wissen heute, dass jeder durchschnittlich intelligente Mensch hypnotisierbar ist, sofern er das zulässt.

Worin sich Menschen unterscheiden, das ist die Tiefe der Trance, die sie erreichen. Aber auch ist aber letzten Endes nur eine Übungssache.

Wenn wir von therapeutischer Hypnose sprechen, dann meinen wir damit ein reiches Set an Techniken und Werkzeugen. Bei manchen Methoden braucht es nicht mehr diese tiefe, somnambule Trance, damit wir im Unterbewusstsein arbeiten können.

Wenn Sie diese Werkzeuge nutzen wollen, sind Sie eingeladen, sich auf die Entspannung einzulassen. Manche Menschen brauchen dafür anfangs etwas länger. Das ist normal und vollkommen in Ordnung. Ich ermutige meine Klienten, mit jeder Wiederholung zu beobachten, ob sie diesmal „tiefer“ entspannen können als das vorige Mal. Und zwar in seinem eigenen, gemächlichen Tempo. Denn es braucht Vertrauen, also Erfahrung, also Zeit, um das Festhalten am Wachzustand allmählich etwas lösen zu können. Doch Lösungen kommen bevorzugt mit dem Loslassen.

Wer schon mal probiert hat mit der Kraft seines Willens einzuschlafen, der weiss, dass das so nicht geht. Genauso verhält es sich mit der tiefen Trance. Wenn Sie eine tiefe Trance erleben möchten, gelingt Ihnen das am besten, wenn Sie die Dinge einfach geschehen lassen, alles loszulassen.

Mit etwas Übung können Sie lernen immer tiefer und tiefer in Trance zu gehen. Während Ihr Vertrauen zum Therapeuten wächst werden Sie ein Experte im Loslassen. Mit der Zeit lernen Sie Ihre Gedanken immer besser abzuschalten. Nach ein paar Sitzungen und dem regelmässigen Wiederholen der Hypnose Aufnahme kommen Sie ganz von alleine immer rascher in eine tiefere Trance.

Wenn ein Klient nicht in tiefe Trance kommt, liegt das in der Regel nicht am Hypnosetherapeuten, sondern am Klienten. Wer zum Beispiel Angst hat und die volle Übersicht behalten will, der wird nicht in Trance gehen. Auch wenn jemand die tiefe Trance zu sehr will, verhindert dieses Wollen die Trance. Gerade wenn es die erste Hypnose ist, beobachte ich bei Klienten auch oft, dass sie neugierig sind und jedes Wort das ich sage verstehen wollen. Aber wie bereits erwähnt: Die heutigen Methoden brauchen keine sehr tiefe Trance mehr, um ihre Wirkung zu entfalten.

Wenn Sie wirklich nicht aufhören wollen zu rauchen, dann macht es nicht viel Sinn, eine Raucherentwöhnung durchzuführen. Die therapeutische Hypnose versucht sich nie gegen den erklärten Willen des Klienten durchzusetzen. Das wäre verantwortungslos und zudem eine Verletzung der Rechts auf freien Willen.

Damit die Hypnose wirken kann, sollten Sie zumindest einverstanden und dafür offen sein. Wenn Sie zu uns kommen, weil andere Sie schicken, dann sind das denkbar ungünstige Voraussetzungen. Doch manchmal finden wir im Gespräch dann doch den einen oder anderen guten Grund. Und damit wächst dann auch die innere Motivation, dieses Thema anzugehen. Dann bestehen sehr gute Aussichten auf Erfolg.

Das ist bei Menschen mit Angststörungen keine Seltenheit. Solche Klienten stehen oft unter grosser innerer Anspannung. Sie haben in der Folge grosse Mühe mit dem Gedanken, sie könnten die Kontrolle und Übersicht verlieren. Darum fällt es ihnen Schwer loszulassen, und nur schon das Gefühl der beginnenden Entspannung kann bei ihnen ein sehr unangenehmes Gefühl auslösen.

Wenn meine Klienten ihre Augen lieber offen halten möchten, weil sie sich damit wohler fühlen, dann ermutige ich sie dazu. Sie können die Augen jederzeit öffnen und schliessen, um sich das Gefühl von Sicherheit zu geben. Wer mag, kann auch seine Lage und Position verändern. Meist gelingt das Loslassen nach ein paar Sitzungen oder dem Üben mit der Aufnahme immer besser.

Die Hypnose wird auch dann ihre Wirkung entfalten, wenn Sie während der Trance einschlafen. Das Gehör und das Gehirn arbeiten immer, auch während des Schlafes. Und weil während des Schlafes das kritische Denken nicht aktiv ist, wandern alle Informationen direkt ins Unterbewusstsein.

Kein Mensch sagt in Hypnose Dinge, die er nicht sagen will. Man ist während der Hypnosetherapie ja nicht bewusstlos.

Auch wird niemand Dinge tun, die seinen moralischen oder ethischen Prinzipien widersprechen. Sollte ein Hypnosetherapeut etwas sagen, das mit der moralischen Einstellung des Klienten nicht übereinstimmt, dann kommt der Klient sofort ins Wachbewusstsein. Es ist wie wenn ein Alarm abgeht.

Darum achtet sich ein seriöser Hypnosetherapeut darauf, dass er die Suggestionen (positiven Worte) mit dem Klienten vorbespricht. Er wird auch die Worte des Klienten gebrauchen und nicht seine eigenen.

Es besteht ein sehr grosser Unterschied zwischen der Showhypnose und der klinischen Hypnose (auch als Hypnosetherapie oder De-Hypnose bezeichnet). Während einer Hypnose Show herrschen sehr besondere und vor allem ganz andere Bedingungen vor als in der Praxis. Das müssen wir immer uns vor Augen halten.

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Nein. Ein Hypnotiseur verfügt weder über magische Kräfte noch über einen hypnotischen Blick. Diese Vorstellungen stammen aus dem Reich der Phantasie. Der Zustand der hypnotischen Trance wird weder durch Hokuspokus noch durch den Blick des Hypnotiseurs eingeleitet, sondern allein durch die bereitwillige Mitarbeit und Kommunikation des Patienten. Die Bereitschaft zur Mitarbeit erlangt ein Hypnotiseur entweder durch Auftragsverhältnis und Vertrauen (Therapie) oder durch Autorität und Tricks (Show).

Wenn Sie sich in einer hypnotischen Trance befinden, sind Sie in einem besonderen Bewusstseinszustand. Sie schlafen nicht, sondern können jederzeit aus eigenem Antrieb die hypnotische Trance beenden.

Sollte also dem Hypnosetherapeuten etwas passieren, sodass er die Hypnose nicht beenden kann, so würden Sie das merken und selbst geeignete Massnahmen treffen. Falls Sie in dem Moment sehr müde wären, dann wäre es auch möglich, dass Sie einfach einschlafen. Aus diesem Schlaf würden Sie dann später ganz normal erwachen.

Beim Thema “Tiefenhypnose” scheiden sich teilweise die Geister, was darunter zu verstehen sei. Manche bezeichnen damit einfach eine sehr tiefe hypnotische Trance (Esdaile oder Somnambulismus).

Andere verstehen darunter eine Form der therapeutischen Hypnose, die in der Tiefe der menschlichen Psyche arbeitet. Das geschieht dann mit Hilfe regressiver, analytischer und/oder aufdeckender Techniken. Dabei begleitet der Therapeut den Klienten auf dem Zeitstrahl seiner Lebensgeschichte zurück in dessen Vergangenheit, um die Ursachen für ein Problem zu finden und Blockaden aufzulösen.

Die klinische Hypnose wird heute bereits in sehr vielen Bereichen angewendet:

Beispielsweise in der Medizin: Bei chronischen Schmerzen, bei psychosomatischen Beschwerden, bei Allergien, bei Ekzem, bei der Krebsbegleitung, Zur Stärkung des Immunsystems, Zur Senkung des Blutdrucks, zur Anästhesie (anstelle der Vollnarkose), …

Beispielsweise in der Zahnmedizin: Bei Angst vor Spritzen, bei Angst vor dem Zahnarzt, bei Zähneknirschen, zur Anästhesie…

Beispielsweise bei besondern Herausforderungen im Leben: Bei Angstzuständen, bei Panikattacken, bei Phobien, bei sexuellen Blockaden, bei Essstörungen, bei Übergewicht, bei Sucht, bei Lern- und Leistungsstörungen, bei Schlafstörungen, bei Stress, bei Burnout oder zur Prophylaxe von Burnout, bei leichten bis mittelschweren Depressionen, bei Problemen sich zu konzentrieren, bei Schwierigkeiten sich zu entscheiden, bei Eifersucht, bei sozialer Phobie, bei Zwangsgedanken, bei Zwangshandlungen, bei Tics, …

Beispielsweise im Sport: Zur Zielerreichung, zur Verbesserung der Konzentration, zur Leistungsverbesserung, bei Versagensängsten, bei Schmerzen, zur Steigerung der Motivation, …

In den USA (bei Gericht): Als Erinnerungshilfe (z.B. Autonummer oder Gesicht erinnern).

Die Hypnose ist quasi die Mutter des Autogenen Trainings. Dieses ist aus ihr hervor gegangen.

Doch beim Autogenen Training braucht man oft sehr lange, manchmal bis zu einem halben Jahr, bis sich erste Erfolge einstellen. Für Menschen, die sich nur schwer konzentrieren können oder leicht abschweifen, ist das AT es schwierig zu erlernen. Denn man muss sich dabei alles selber denken. Sobald man geistig weg driftet oder einschläft, ist der therapeutische Nutzen weg.

Bei der Hypnose ist es egal ob man einschläft oder auch mal an etwas anderes denkt. Der Hypnosetherapeut hält den Rapport weiter aufrecht und spricht weiter. Diese Informationen kommen also trotzdem im Gehirn an, selbst wenn sie der Adressat nicht bewusst wahrnimmt.

Die Hypnosetherapie gilt als sehr effizient. Gleichwohl hängt es auf viele Faktoren ab, wie viele Sitzungen bis zum Erfolg mit Zufriedenheit notwendig sind.

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Eine einzelne Sitzungseinheit dauert 50 bis 60 Minuten. Wie lange eine Sitzung aber konkret dauert, das hängt unter anderem auch davon ab, wie schnell wir voran kommen. Je nach geplantem Vorgehen schlage eine Sitzungsdauer vor, die für den vorgesehenen Prozess normalerweise ausreicht. In der Regel sind das zwischen 60 und 120 Minuten. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen kann es mal etwas länger dauern.

Normalerweise sind 1 – 3 Wochen ein guter Wert. Es kommt ein wenig auf das Budget an, und auch darauf, wie schnell jemand sein Ziel erreichen möchte. Wenn wir längere Pausen einlegen, kommt es gelegentlich dazu, dass der Schwung und die Motivation abflachen, und der nächste Schritt etwas mehr Mühe erfordert. Klienten können diesem Phänomen entgegen wirken, indem sie selbst Verantwortung übernehmen. Sie können beispielsweise vereinbarte Übungen machen oder eine erhaltene Aufnahme als Selbsthypnose wiederholen.

Gewisse Zusatzversicherungen bezahlen einen Anteil an die Hypnose. Näheres dazu hier.

In der Schweiz ist der Titel “dipl. Hypnosetherapeut” gesetzlich nicht geschützt. Das bedeutet, dass sich im Grunde jeder so nennen kann, der will.

Lesen Sie den Artikel “Wie erkenne ich einen seriösen Hypnosetherapeuten”, damit Sie die „schwarzen Schafe” sogleich und sicher erkennen.

Eine solide Ausbildung ist für einen Hypnosetherapeuten absolut wichtig. Fragen Sie da ruhig genauer nach. Eine solide Hypnoseausbildung dauert 150 – 200 Stunden in Theorie und Praxis.

Da man mit Hypnoseausbildungen rasch gutes Geld verdienen kann, kommen zur Zeit leider immer mehr „Schnellbleichen“ auf. Da bekommt man den Titel “dipl. Hypnosetherapeut” schon nach 5-10 Tagen. Das Thema Qualitätskontrolle ist in diesem Bereich leider noch nicht sehr weit gediehen.
Manche Therapeuten behaupten, ihre Hypnose-Ausbildung habe mehrere Jahre gedauert. Das kann schon sein, wenn sie die Ausbildung selber in die Länge ziehen.

Zurückhaltend wäre ich gegenüber Therapeuten, die behaupten, dass alle Probleme nach maximal drei Sitzungen behoben seien. Das klingt fast schon nach Heilsversprechen.

Hände weg von Therapeuten, die ausdrücklich Heilsversprechen abgeben. Genauso wie von solchen, die ihre Klienten für eine bestimmte Anzahl Sitzungen an sich binden wollen.

Ich reserviere die vereinbarte Zeit für meine Klienten und halte dieses Zeitfenster auch mental für sie frei. Wenn ein Klient einfach nicht erscheint, habe ich neben den Fixkosten auch noch einen Ertragsausfall. Das Zeitfenster hätte ich jemand anderen offerieren können.
Da ich meine Kosten decken muss, bin ich auf eine Belegung angewiesen. Wenn jemand seinen Termin erst am Vorabend oder sogar erst am Morgen früh absagt, ist es mit nicht mehr möglich, diesen Termin an jemand anderen weiter zu geben.

Die Frist von 48 Stunden ist realistisch für Menschen, die ernsthaft in der Therapie involviert sind. Es ist auch realistisch für Klienten, deren Prozess so erfolgreich verläuft, dass sie die Folgesitzung aufschieben möchten.

Bei Unfall oder plötzlicher Krankheit, oder bei einem familiären Notfall bin ich gerne bereit flexibel zu reagieren und im gegenseitigen Übereinkommen zeitnah einen Ersatztermin zu vereinbaren.

Ich mache meine Klienten erstmalig bei der Terminbestätigung per E-Mail auf diese Regelung aufmerksam. Ein zweites Mal ist sie im Vertrag erwähnt, zu dem der Klient sein Einverständnis gibt, bevor ich die Arbeit aufnehme.

Wer seinen Termin absagen, verschieben oder annullieren muss, hat seine Gründe. Und wer einen Vertrag eingeht, übernimmt damit eine Verantwortung. Darum ist diese für beide Seiten einfache und transparente Regelung so wertvoll. Sie schafft Klarheit und Vertrauen, und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Termine, die später als 48 Std. vor Beginn storniert werden, stelle ich zu 50%  in Rechnung, später als 24 Stunden sind es 100%. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis. Auch dafür, dass ich darüber keine Korrespondenz führen werde.

Es kommt darauf an. Es ist z.B. möglich das Erstgespräch telefonisch abzuhalten, beispielsweise bei der Raucherentwöhnung. Dann müssen Sie den Weg nicht zweimal machen.

Manche analytischen Verfahren lassen sich gut durchführen, ohne dass Sie im selben Raum sein müssen. Auch dann ist eine Skype-Sitzung (oder ähnlich) denkbar. Grundsätzlich arbeite ich aber nur mit jenen Klienten so, die ich gut kenne und deren Reaktion ich gut einschätzen kann. Also mit wiederkehrenden Klienten.

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Kamber, Matthias

Dipl. Hypnosetherapeut HS NGH SBVH, Hypnosetrainer, Sachbuchautor, M.A.